„Dear Rider, The Jake Burton Story“, eine vom Red Bull Media House produzierte HBO-Original-Dokumentation, ist eine Hommage an das Leben und die Vision von Jake Burton Carpenter (1954–2019) – dem Pionier, der den Snowboardsport zu einem globalen und kulturellen Phänomen gemacht hat.
Inspiriert vom „Snurfer“, einem Holzbrett im Stil eines Surfboards, entwickelte Jake 1977 sein erstes Snowboard als preiswerte Alternative zum Skifahren. Von da an entwickelte er immer vielseitigere Boards, machte in Skigebieten Lobbyarbeit für das Snowboarden, sponserte Weltklasse-Athleten, setzte sich gegen konkurrierende Unternehmen durch und wehrte sich gegen kulturelle Widerstände, wo in den Medien vom „schlechtesten neuen Sport“ die Rede war. Ende der 90er-Jahre katapultierte Jakes Vision die von Punk geprägte Snowboardkultur in den Mainstream – und schließlich auf die Weltbühne der Olympischen Spiele.
Doch während Jake und Burton im neuen Jahrhundert erfolgreich waren, kämpfte er persönlich mit zwei sehr ernsten gesundheitlichen Problemen: dem Miller-Fisher-Syndrom, einer seltenen Nervenkrankheit, und einer Krebserkrankung, die schließlich 2019 sein Leben forderte.
„Dear Rider,“ endet mit den Burton US Open Snowboarding Championships 2020, dem ersten Burton-Event nach Jakes Tod. Der Film ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie die Träume eines Menschen, gepaart mit Hartnäckigkeit und Mut, buchstäblich die Welt verändern können.
Mit seinen eigenen Worten
Hinter den Kulissen: Jakes Arbeit an „Dear Rider,“
Hinter den Kulissen: Wie Jake Burton Snowboards aufgebaut hat